Im Kontrollturm unseres Segelfluggeländes

Auf unserem Segelfluggelände befindet sich, wie auf anderen Flughäfen auch, ein Kontrollturm (Tower), von dem aus der Start, die Landungen und alle anderen Segelfliegerbewegungen genau überwacht werden, damit es zu keinen Unfällen oder Abstürzen kommt. Wir haben dafür eine Flugleitung ernannt, die dafür sorgt, dass alles nach Plan verläuft und die Segelflieger mit neusten Informationen versorgt werden.

Damit die Mitarbeiter im Tower nicht von der Sonne geblendet werden, aber dennoch einen guten Blick nach draußen haben, hängt ein lichtdurchlässiges Rollo am Fenster, das sie zudem auch ganz hochziehen können. Die Arbeit im Tower kann genauso spannend sein, wie das Fliegen an Bord, vor allem bei schwierigen Witterungsverhältnissen, wenn das Fliegen gerade noch erlaubt wurde, aber schon eine gewisse Herausforderung darstellt. Im Tower musst du dich sehr konzentrieren, auf jede Wetterveränderung achten, das Radar immer im Blick haben und so weiter, und so fort. Es ist spannend, aufregend, aber auch anstrengend, da man die Verantwortung für das ganze Fluggeschehen zu tragen hat. Bevor ich mit den vielen Schaltern, Mikrofonen und anderen technischen Geräten zurechtkam und selbst im Tower arbeiten durfte, dauerte es eine Weile. Heute gehe ich der Tätigkeit ab und an nach, schiebe die Plissee Gardinen beiseite und sorge dafür, dass alles glatt läuft. Über Funk habe ich Kontakt zu allen Fliegern, überwache die jeweilige Höhe, den Kerosinstand und vieles mehr.

Dennoch macht mir das Fliegen selbst natürlich noch am meisten Spaß. Dann bin ich derjenige, der sich nicht nur auf sein eigenes Können, sondern auch auf die guten Augen und Ohren der Mitarbeiter im Tower verlässt, damit ich nach einem Segelflug auch wieder heil und munter auf der Erde lande.


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