Eine Hochzeit soll der schönste Tag im Leben zweier Menschen sein und dennoch entscheiden sich die meisten entweder für die Trauung im Standesamt und/oder in der Kirche, was zugegeben traditionell aber recht einfallslos ist. Denn es gibt auch ausgefallene Möglichkeiten, sich das Ja-Wort zu geben und sich dabei auf keine 08/15-Zeremonie einzulassen. Um sich von anderen Trauwilligen abzugrenzen, kann man zum Beispiel bei einer Hochzeit in der Luft „ja“ sagen.
Der Trend des Heiratens im Flugzeug schwappte von den USA nach Europa und wird auch bei Deutschen immer beliebter. Wer sich dafür entscheidet, sollte natürlich flugtauglich sein, also keine Flugangst und einen gesunden Magen haben, und muss beim heimischen Standesamt um Erlaubnis fragen. Ratsam ist es, private Flieger zu kontaktieren, zum Beispiel auf Hobbyflugplätzen. Piloten sind, wie Schiffskapitäne, dazu berechtigt, Paare zu verheiraten. Ist es hier noch möglich, günstige Trauringe über den Wolken zu tauschen, sieht das bei anderen luftigen Hochzeiten schon anders aus. Denn wer es noch spektakulärer möchte, heiratet zum Beispiel per Fallschirmsprung. Dazu hängen Braut und Bräutigam je mit geübten Fallschirmspringern an einem Tandemschirm, wie auch der Pfarrer bzw. Standesbeamte, der diesem Adrenalinkick wiederum zustimmen und mutig genug sein muss.
Hat man sich das Ja-Wort per Heirat in der Luft gegeben, sollte die junge Ehe fest genug sein, weitere Planungen anzustreben, zum Beispiel den Kinderwunsch in Gang zu bringen. Ein Kind bereichert eine glückliche Ehe und steigert den Zusammenhalt. Zusammen mit dem Partner kauft man dann Strampler, Kinderbettmatratzen fürs Babybett, Schnuller, Windeln und vieles mehr und freut sich auf das erste eigene Baby, mit dem man in Zukunft auch so abenteuerliche Dinge erleben kann, wie zur außergewöhnlichen Hochzeit in der Luft.
